Bild "Pfau im Blütenmeer"

In diesem farbintensiven Gemälde erhebt sich die angedeutete Gestalt eines Pfaus aus einem vielschichtigen Raum aus Grün, Türkis, Blau und Gold. Der Körper des Vogels ist nicht naturalistisch ausgearbeitet, sondern entsteht aus bewegten Pinselzügen in Rosa, Violett und hellem Blau. Dadurch wirkt er zugleich gegenständlich und abstrakt – wie eine Erscheinung, die sich erst beim längeren Betrachten aus den Farben herausbildet.

Rund um den Pfau schweben zahlreiche ovale Formen, die an die charakteristischen Augen seiner Schwanzfedern erinnern. Sie scheinen sich vom Vogel gelöst zu haben und frei durch den Bildraum zu bewegen. Der Pfau wird traditionell mit Schönheit, Würde und Erneuerung verbunden. In Kalyanis Darstellung kann er darüber hinaus als Sinnbild für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit verstanden werden: Aus einer vielschichtigen Umgebung wächst etwas Eigenständiges, Leuchtendes und Unverwechselbares hervor.