Bild "Unter der Sonne gedeiht sie zu einer Schönheit II"
Das zweite Bild der Serie zeigt eine selbstbewusst auftretende Frau mit einem eindrucksvoll gewundenen Kopftuch in leuchtendem Gelb, Orange und Rot. Ihr Blick ist zur Seite gerichtet und vermittelt zugleich Aufmerksamkeit, Ruhe und Entschlossenheit. Die erhobene Hand berührt den Kopf und verstärkt den Eindruck eines bewussten Innehaltens – als würde die Dargestellte ihren eigenen Gedanken lauschen.
Besonders auffällig ist der farbenprächtige Schmuck. Große runde Perlen in Blau, Rot, Gelb, Grün und Rosa bilden ein üppiges Geflecht, das sich über Brust und Schultern legt. Die kräftigen Farben stehen in einem lebendigen Dialog mit dem Kopftuch und heben sich deutlich von der dunklen Kleidung und dem weich verlaufenden Hintergrund ab. Schmuck und Stoffe erscheinen dabei nicht nur dekorativ, sondern als sichtbarer Ausdruck von Persönlichkeit, Herkunft und Selbstbewusstsein.
Innerhalb der Serie "Unter der Sonne gedeiht sie zu einer Schönheit" verkörpert dieses Porträt eine Schönheit, die aus innerer Stärke und individueller Ausdruckskraft entsteht. Die Frau präsentiert sich nicht für einen fremden Blick, sondern scheint ganz bei sich selbst zu sein. Ihre Haltung vermittelt Würde und Eigenständigkeit. Das noch mit „Shapo“ signierte Werk zeigt bereits Kalyanis große Freude an intensiven Farben, ausdrucksstarken Gesichtern und der Verbindung von äußerer Erscheinung und innerer Haltung.
Weitere Bilder der Serie:
Unter dem Künstlernamen Kalyani präsentiert die Malerin Svitlana Shapovalova aus der Nähe von Kiel farbenreiche Werke voller Ruhe und Spiritualität. Ihre familiären Wurzeln liegen in Russland und der Ukraine, während Norddeutschland seit vielen Jahrzehnten ihr Zuhause ist. Inspiration findet sie vor allem im Yoga, in zahlreichen Indienaufenthalten und in der indischen Kultur. Ihre Bilder erzählen von Harmonie, Bewegung, innerer Balance und Lebensfreude. Seit 2022 signiert sie ihre Werke mit „Kalyani“, einem Namen aus dem Sanskrit, der unter anderem „die Segensreiche“ bedeutet.